2001

Bericht einer Teilnehmerin
Vom 14. bis 17.6.01 fand im Internationalen Begegnungszentrum und Klosterstift St. Marienthal, Ostriz, die erste internationalen Frauenkonferenz mit dem Thema "Frauen, Spiritualität und Yoga" statt. Die Idee wurde von , Amarajyoti ( England), Dr.Inge Friedrich-Rust (BRD) und Annemarie Zafrana (Griechenland) 1997 ins Leben gerufen und mit dem Gedanken der Vernetzung von Frauen aus Ost- und Westeuropa durch die Inspiration von Paramahamsa Niranjananda, dem Präsidenten der Bihar Yoga Bharati (Indien) und der Unterstützung von Swami Sivamurti (Griechenland) in den folgenden Jahren erweitert. Veranstaltet wurde ein umfassendes Programm mit einer Vielzahl von Vorträgen, Yogastunden und Abendprogramm. Ziel der Konferenz war die Vernetzung von Frauen aus West- und Osteuropa.
Symbolisch für den Vernetzungsgedanken liegt das Internationale Begegnungszentrum im Dreiländereck zwischen Deutschland, Polen und Tschechei, unmittelbar an der Neißelinie. Das Zentrum wurde 1992 als öffentliche Stiftung von den Zisterzienserinnen des Klosterstifts gegründet und versucht, einen Beitrag zu Frieden, zur Versöhnung der Religionen und Weltanschauungen sowie zur Verständigung der europäischen Völker zu leisten.
Die 85 Teilnehmerinnen nahmen sehr weite Anfahrtswege auf sich, um zu der Konferenz zu gelangen. Sie kamen aus England, Frankreich, den Niederlande, Bosnien und Herzegowina, Griechenland, Frankreich, Bulgarien, Deutschland, Österreich, Schweden, Polen, Kasachstan, Tschechei, Slowakei, Schweden, Kroatien, Jugoslawien, Lettland, Indien, Australien und Neuseeland zusammen. Einige von ihnen nutzten die Reise für ein verlängertes Wochenende oder kulturelle Besichtigungen.
Konferenzsprachen waren deutsch und englisch, wobei zwischen den Veranstaltungen alle Sprachen zu hören waren. Die Übersetzung bei den Veranstaltern wurde durch eine Vielzahl von freiwilligen Helfern gesichert. In den Teepausen, beim Mittagessen oder am Abend fanden ebenfalls rege Diskussionen und Gespräche in den unterschiedlichsten Sprachen statt. Schon und interessant war es, die Verständigung auch über die Sprachbarrieren hinweg zu beobachten.
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